Reifen
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Hier finden sie Informationen über PKW Reifen. Wie Reifen aufgebaut sind und welche Daten sie aus der Reifenbeschriftung rauslesen können.
Die PKW Reifen werden in drei verschiedene Reifenarten unterteilt.
- Sommerreifen
- Winterreifen
- Ganzjahresreifen
Der Unterschied zwischen diesen einzelnen Reifen liegt in der Gummimischung und in der Profilform.
Die Sommerreifen sind so ausgelegt, daß die Reifen bei warmen Temperaturen eine sehr gute Bodenhaftung aufweisen und einen geringen Verschleiß bei warmen Temperaturen haben. Sommerreifen eignen sich sehr gut auf trockener und naßer Fahrbahn.
Ab unter 7 Grad Celcius Winterreifen verwenden
Es hat sich in Deutschland eingebürgert, das Sommerreifen bei Temperaturen unter 7 Grad eine schlechtere Haftung aufweisen sollen als Winterreifen. Das Sommerreifen eine schlechtere Bodenhaftung aufweisen bei kalten Temperaturen, das hat sicher schon fast jeder mal gemerkt, besonders bei feuchten Straßen, aber ob das schon ab 7 Grad auftritt läßt sich so einfach nicht sagen, es laßen sich dazu keine eindeutigen (unabhängigen) Teststudien finden.
Die Winterreifen sind meist mit einer weicheren Gummimischung versehen und haben ein groberes Profil, die Gummimischung verhärtet nicht so schnell bei kalten Temperaturen wodurch eine bessere Bodenhaftung gewährleistet wird. Im Profil finden sich mehrere kleine Einschnitte in den einzelnen Profilblöcken. Die sehen aus wie kleine Lamellen und biegen sich bei durchdrehenden Reifen leicht auf, dadurch wird eine bessere Griffigkeit geschaffen.
Winterreifen sind aber nicht zu vergleichen wie Sommerreifen im Sommerbetrieb. Auch mit Winterreifen kann man ins Rutschen kommen und einen Unfall verursachen, wenn man die Fahrweise nicht den Wetterbedingungen anpasst.
Ganzjahresreifen sind für Sommer und Winter gedacht. Diese Reifen haben eine spezielle Gummimischung die bei kalten Temperaturen nicht so schnell verhärtet und bei warmen Temperaturen nicht so schnell das Material (Profil) abbaut. Die Ganzjahresreifen sind meist aber Teurer in der Anschaffung, haben dann auch meist ein höheres Laufgeräusch und auch mit einer besonderen Gummimischung ist der Verschleiß im Sommer höher gegenüber normalen Sommerreifen.
Die Profiltiefe
Laut gesetzlichen Bestimmungen muss eine Reifen eine mindest Profiltiefe von 1,6 mm aufweisen. Dazu haben heutzutage die Reifen auch eine Verschleißmarke in den Profilrillen, daran kann man dann schnell erkennen ob ein Profil noch die Mindesttiefe aufweist. Meist wird empfohlen, Reifen bereits ab 2 mm Tiefe zu wechseln.
M+S Kennung
Mit der M+S Kennung auf Reifen werden meist Winterreifen gekennzeichnet. M+S steht für Matsch und Schnee, allerdings ist diese Kennung nicht bindent nach Gesetz, so besteht auch die möglichkeit das ein Reifenhesteller dieses Kennung an einen Sommerreifen anbringt. Darum soll in Zukunft ein besonderes Zeichen an Winterreifen angebracht werden, das für alle Hersteller bindend ist. Höchstwahrscheinlich wird es ein Logo sein. Ein Berg mit einer Schneeflocke.
Der Reifenaufbau
Lauffläche: Die Lauffläche ist das Profil und damit die Verbindung zu Starße
Seitenwand: Die Seitenwand ist an den Seiten des Reifen und bietet Schutz für die Karkasse des Reifens.
Karkasse: Die Karkasse stellt den tragenden Unterbau des Reifens dar. Die Karkasse besteht aus verschiedenen Gewebeschichten, diese Gewebeschichten aus Kunstfasern und Stahlsehlen sind in Gummi eingebettet.
Wulst: Die Wulst sorgt für eine feste Verbindung zwischen Reifen und Felge. Die Wulst enthält mehrere Stahldrähte die in einer besonderen Gummimischung eingebettet ist. Dadurch erhält die Wulst einen stabilen halt auf der Felge und dichtet dazu noch den Reifen mit der Felge ab. Dadurch ist ein Schlauch im Reifen nötig.
Der schlauchlose Reifen
In einem modernen Radialreifen werden heute keine Schläuche mehr verwendet und sollten auch nicht nachträglich eingezogen werden, da diese durch Reibung in der Innenseite des Reifen beschädigt werden können.
Tubeless auf den Reifen kennzeichnet einen schlauchlosen Reifen.
Die Reifenbezeichnung 195/50 R 15 82 V
195: Diese Zahl steht für die Breite der Lauffläche, hier 195 mm breit
50: Steht für das prozentuale Verhältnis von Flankenhöhe (Seitenhöhe) zur Reifenbreite
R: steht für die Bauweise der Karkasse, hier Radial
15: steht für den nötigen Felgendurchmesser, hier sind es 15 Zoll
82: gibt den Tragfähigkeitsindex an, hier liegt dieser bei 475 kg.
H: steht für den Geschwindigkeitsindex, damit kann die max. erlaubte Geschwindigkeit abgelesen werden, hier 240 km/h.
Tragfähigkeitsindex
Hier haben wir einen Auszug aus dem Tragfähigkeitsindex:
76 - 400 kg
77 - 412 kg
78 - 425 kg
79 - 437 kg
80 - 450 kg
81 - 462 kg
82 - 475 kg
83 - 487 kg
84 - 500 kg
85 - 515 kg
86 - 530 kg
87 - 545 kg
88 - 560 kg
89 - 580 kg
90 - 600 kg
91 - 615 kg
92 - 630 kg
Dieser Bereich ist am häufigsten bei PKW Reifen zu finden.
Der Geschwindigkeitsindex
Der Index ist in verschiedenen Bereichen (maximal Geschwindigkeiten) unterteilt und
wird durch einen Buchstaben gekennzeichnet. Der Reifen ist immer nur bis zu dieser
Maximal Geschwindigkeit zugelassen. Im englischen wird er auch Speed Index genannt.
Wir haben hier nur den PKW Bereich aufgelistet.
Kennung - max. Geschwindigkeit
B - 50 km/h,
C - 60 km/h,
D - 65 km/h,
E - 70 km/h,
F - 80 km/h,
G - 90 km/h,
J - 100 km/h,
K - 110 km/h,
L - 120 km/h,
M - 130 km/h,
N - 140 km/h,
P - 150 km/h,
Q - 160 km/h,
R - 170 km/h,
S - 180 km/h,
T - 190 km/h,
U - 200 km/h, (gab es früher nicht)
H - 210 km/h,
VR - über 210 km/h, (gab es früher nicht)
V - 240 km/h,
ZR - über 240 km/h,
W - 270 km/h, (gab es früher nicht)
Y - 300 km/h, (gab es früher nicht)
Durch den Bau von immer mehr schnelleren Autos musste der Index im oberen Bereich vor Jahren aufgestockt und weiter unterteilt werden.
Die DOT-Nummer
Die DOT-Nummer befindet sich auf der Außenseite eines Reifens und zeigt das Datum der Produktion (Herstellungsdatum) an. Die Ziffern können drei und vier stellig sein. Reifen die ab 2000 produziert wurden sind vierstellig. Das Datum stetzt sich aus der Kalenderwoche (KW) und dem Jahr zusammen. Bei den dreistelligen Code wurden die Reifen die in den 1990er Jahren produziert wurden mit einem Dreieck vor dem Datum markiert. Ohne diese Markierung waren die Reifen aus dem 80er Jahren.
Eine Kennung mit einem Dreieck und den Zahlen 254 beutet, das der Reifen in der 25 KW 1994 produziert wurde. Wenn ein Reifen einen vierstelligen Code hat wie 3402, dann wurde dieser Reifen in der 34 KW 2002 produziert.
Laufrichtungs Makierungen
Bei Winterreifen und/oder Sommerreifen für höher zugelassenen Geschwindigkeiten oder auch Reifen mit speziellen Profilbild, ist eine Vorgabe der Laufrichtung meist auf den Außenwänden (Flanken) der Reifen vorhanden. Wenn solch eine Richtungsmarkierung vorhanden ist, dann darf der Reifen nur in dieser Richtung sich bei normaler Fahrt drehen.
Der Reifenluftdruck
Der Reifenluftdruck wird meist im Handbuch oder durch eine Aufkleber im Tankdeckel des PKW angegeben. Der Reifenluftdruck sollte in Regelmäßigen Abständen überprüft werden und bei fahrten in den Urlaub angepasst werden (mehr Last). Ein zu niedriger Luftdurck kann den Kraftstoffverbrauch erhöhen.
- Sommerreifen
- Winterreifen
- Ganzjahresreifen
Der Unterschied zwischen diesen einzelnen Reifen liegt in der Gummimischung und in der Profilform.
Die Sommerreifen sind so ausgelegt, daß die Reifen bei warmen Temperaturen eine sehr gute Bodenhaftung aufweisen und einen geringen Verschleiß bei warmen Temperaturen haben. Sommerreifen eignen sich sehr gut auf trockener und naßer Fahrbahn.
Ab unter 7 Grad Celcius Winterreifen verwenden
Es hat sich in Deutschland eingebürgert, das Sommerreifen bei Temperaturen unter 7 Grad eine schlechtere Haftung aufweisen sollen als Winterreifen. Das Sommerreifen eine schlechtere Bodenhaftung aufweisen bei kalten Temperaturen, das hat sicher schon fast jeder mal gemerkt, besonders bei feuchten Straßen, aber ob das schon ab 7 Grad auftritt läßt sich so einfach nicht sagen, es laßen sich dazu keine eindeutigen (unabhängigen) Teststudien finden.
Die Winterreifen sind meist mit einer weicheren Gummimischung versehen und haben ein groberes Profil, die Gummimischung verhärtet nicht so schnell bei kalten Temperaturen wodurch eine bessere Bodenhaftung gewährleistet wird. Im Profil finden sich mehrere kleine Einschnitte in den einzelnen Profilblöcken. Die sehen aus wie kleine Lamellen und biegen sich bei durchdrehenden Reifen leicht auf, dadurch wird eine bessere Griffigkeit geschaffen.
Winterreifen sind aber nicht zu vergleichen wie Sommerreifen im Sommerbetrieb. Auch mit Winterreifen kann man ins Rutschen kommen und einen Unfall verursachen, wenn man die Fahrweise nicht den Wetterbedingungen anpasst.
Ganzjahresreifen sind für Sommer und Winter gedacht. Diese Reifen haben eine spezielle Gummimischung die bei kalten Temperaturen nicht so schnell verhärtet und bei warmen Temperaturen nicht so schnell das Material (Profil) abbaut. Die Ganzjahresreifen sind meist aber Teurer in der Anschaffung, haben dann auch meist ein höheres Laufgeräusch und auch mit einer besonderen Gummimischung ist der Verschleiß im Sommer höher gegenüber normalen Sommerreifen.
Die Profiltiefe
Laut gesetzlichen Bestimmungen muss eine Reifen eine mindest Profiltiefe von 1,6 mm aufweisen. Dazu haben heutzutage die Reifen auch eine Verschleißmarke in den Profilrillen, daran kann man dann schnell erkennen ob ein Profil noch die Mindesttiefe aufweist. Meist wird empfohlen, Reifen bereits ab 2 mm Tiefe zu wechseln.
M+S Kennung
Mit der M+S Kennung auf Reifen werden meist Winterreifen gekennzeichnet. M+S steht für Matsch und Schnee, allerdings ist diese Kennung nicht bindent nach Gesetz, so besteht auch die möglichkeit das ein Reifenhesteller dieses Kennung an einen Sommerreifen anbringt. Darum soll in Zukunft ein besonderes Zeichen an Winterreifen angebracht werden, das für alle Hersteller bindend ist. Höchstwahrscheinlich wird es ein Logo sein. Ein Berg mit einer Schneeflocke.
Der Reifenaufbau
Lauffläche: Die Lauffläche ist das Profil und damit die Verbindung zu Starße
Seitenwand: Die Seitenwand ist an den Seiten des Reifen und bietet Schutz für die Karkasse des Reifens.
Karkasse: Die Karkasse stellt den tragenden Unterbau des Reifens dar. Die Karkasse besteht aus verschiedenen Gewebeschichten, diese Gewebeschichten aus Kunstfasern und Stahlsehlen sind in Gummi eingebettet.
Wulst: Die Wulst sorgt für eine feste Verbindung zwischen Reifen und Felge. Die Wulst enthält mehrere Stahldrähte die in einer besonderen Gummimischung eingebettet ist. Dadurch erhält die Wulst einen stabilen halt auf der Felge und dichtet dazu noch den Reifen mit der Felge ab. Dadurch ist ein Schlauch im Reifen nötig.
Der schlauchlose Reifen
In einem modernen Radialreifen werden heute keine Schläuche mehr verwendet und sollten auch nicht nachträglich eingezogen werden, da diese durch Reibung in der Innenseite des Reifen beschädigt werden können.
Tubeless auf den Reifen kennzeichnet einen schlauchlosen Reifen.
Die Reifenbezeichnung 195/50 R 15 82 V
195: Diese Zahl steht für die Breite der Lauffläche, hier 195 mm breit
50: Steht für das prozentuale Verhältnis von Flankenhöhe (Seitenhöhe) zur Reifenbreite
R: steht für die Bauweise der Karkasse, hier Radial
15: steht für den nötigen Felgendurchmesser, hier sind es 15 Zoll
82: gibt den Tragfähigkeitsindex an, hier liegt dieser bei 475 kg.
H: steht für den Geschwindigkeitsindex, damit kann die max. erlaubte Geschwindigkeit abgelesen werden, hier 240 km/h.
Tragfähigkeitsindex
Hier haben wir einen Auszug aus dem Tragfähigkeitsindex:
76 - 400 kg
77 - 412 kg
78 - 425 kg
79 - 437 kg
80 - 450 kg
81 - 462 kg
82 - 475 kg
83 - 487 kg
84 - 500 kg
85 - 515 kg
86 - 530 kg
87 - 545 kg
88 - 560 kg
89 - 580 kg
90 - 600 kg
91 - 615 kg
92 - 630 kg
Dieser Bereich ist am häufigsten bei PKW Reifen zu finden.
Der Geschwindigkeitsindex
Der Index ist in verschiedenen Bereichen (maximal Geschwindigkeiten) unterteilt und
wird durch einen Buchstaben gekennzeichnet. Der Reifen ist immer nur bis zu dieser
Maximal Geschwindigkeit zugelassen. Im englischen wird er auch Speed Index genannt.
Wir haben hier nur den PKW Bereich aufgelistet.
Kennung - max. Geschwindigkeit
B - 50 km/h,
C - 60 km/h,
D - 65 km/h,
E - 70 km/h,
F - 80 km/h,
G - 90 km/h,
J - 100 km/h,
K - 110 km/h,
L - 120 km/h,
M - 130 km/h,
N - 140 km/h,
P - 150 km/h,
Q - 160 km/h,
R - 170 km/h,
S - 180 km/h,
T - 190 km/h,
U - 200 km/h, (gab es früher nicht)
H - 210 km/h,
VR - über 210 km/h, (gab es früher nicht)
V - 240 km/h,
ZR - über 240 km/h,
W - 270 km/h, (gab es früher nicht)
Y - 300 km/h, (gab es früher nicht)
Durch den Bau von immer mehr schnelleren Autos musste der Index im oberen Bereich vor Jahren aufgestockt und weiter unterteilt werden.
Die DOT-Nummer
Die DOT-Nummer befindet sich auf der Außenseite eines Reifens und zeigt das Datum der Produktion (Herstellungsdatum) an. Die Ziffern können drei und vier stellig sein. Reifen die ab 2000 produziert wurden sind vierstellig. Das Datum stetzt sich aus der Kalenderwoche (KW) und dem Jahr zusammen. Bei den dreistelligen Code wurden die Reifen die in den 1990er Jahren produziert wurden mit einem Dreieck vor dem Datum markiert. Ohne diese Markierung waren die Reifen aus dem 80er Jahren.
Eine Kennung mit einem Dreieck und den Zahlen 254 beutet, das der Reifen in der 25 KW 1994 produziert wurde. Wenn ein Reifen einen vierstelligen Code hat wie 3402, dann wurde dieser Reifen in der 34 KW 2002 produziert.
Laufrichtungs Makierungen
Bei Winterreifen und/oder Sommerreifen für höher zugelassenen Geschwindigkeiten oder auch Reifen mit speziellen Profilbild, ist eine Vorgabe der Laufrichtung meist auf den Außenwänden (Flanken) der Reifen vorhanden. Wenn solch eine Richtungsmarkierung vorhanden ist, dann darf der Reifen nur in dieser Richtung sich bei normaler Fahrt drehen.
Der Reifenluftdruck
Der Reifenluftdruck wird meist im Handbuch oder durch eine Aufkleber im Tankdeckel des PKW angegeben. Der Reifenluftdruck sollte in Regelmäßigen Abständen überprüft werden und bei fahrten in den Urlaub angepasst werden (mehr Last). Ein zu niedriger Luftdurck kann den Kraftstoffverbrauch erhöhen.
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