BMW
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Der Begriff BMW steht für Bayerische Motoren Werke AG. BMW ist ein weltbekannter Automobil Hersteller mit Hauptsitz in München.
Zur Geschichte von BMW
In den Anfängen von BMW wurden ausschliesslich Motoren für Flugzeuge entwickelt und gebaut. Man entwickelte einen speziellen Flugzeugmotor der in der Höhe nur einen geringen Leistungsverlust aufwies. Die damalige Armee orderte daraufhin rund 2000 Motoren für Ihre Flugzeuge. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Produktion von Flugzeugmotoren in Deutschland für einige Jahre, durch den Versailer Vertrag verboten. Da BMW bis dahin nur Flugzeugmotoren baute, drohte das aus für BMW. Nach einigen Umstrukturierungen und Führungswechsel wurde aus den Bayerischen Flugezugwerken (ehemals Gustav-Otto Flugzeigwerk) BMW und die alte Firma die bis dahin BMW trug wurde zu Knorr-Bremse.
1923 wurde bei BMW das erste Motorrad entwickelt. Die R32 war das erste Modell und hatte einen Boxermotor mit Kardanwellenantrieb.
Ein Jahr später begann man auch wieder Flugzeugmotoren zu produzieren.
Durch die Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach AG von 1928, hatte BMW damit auch Automobile im Sortiment. Das erste Serienfahrzeug ging 1929 vom Band und war ein Lizenzbau. Der erste in kompletter Eigenregie entwickelte und produzierte Wagen ging ab 1933 vom Band.
Während des Zweiten Weltkrieges konzentrierte man sich bei BMW vorwiegend auf den Flugzeugmotorenbau. Nebenher wurden noch schwere Motorräder mit angetriebenem Beiwagen und das PKW Modell 325 produziert. Meistens wurden die Fahrzeuge für die Wehrmacht produziert. Während des Krieges wurde das Münchener Hauptwerk komplett zerstört. Und nach dem Krieg befand sich das Eisennacher Werk in der russischen Besatzungszone. Somit hatte BMW keine eigene Automobilproduktion mehr.
Man versuchte sich nach dem Krieg mit der Produktion von Motorrädern, Fahrzeugbremsen und Kochtöpfen über Wasser zu halten. Ab 1951 wurde dann wieder mit der Automobil Produktion begonnen. Es war das Modell 501, wobei sich BMW bei der Produktion übernommen hatte und bei jedem verkauften Exemplar ein Verlust von 4000 DM Erwirtschaftete. Durch den gleichzeitigen Absatz Rückgang in den anderen Produktsparten bekam BMW finanzielle Schwierigkeiten. 1955 wurde der Lizenzbau des Isetta gestartet, damit hatte BMW zwei Modelle im Sortiment, allerdings nur einen Kleinstwagen und ein Luxuswagen.
Am 9. Dezember 1959 fand die Hauptversammlung der BMW AG statt. Dort legte der Vorstand und Aufsichtsrat ein Angebot zur Übernahme durch Daimler-Benz vor. Der Vorstand und Aufsichtsrat wurde damals durch die Deutsche Bank gestellt. Die auch Großaktionär bei der Daimler-Benz AG war. Durch das großer Stimmrecht Anteil der Deutschen Bank, war die Übernahme sogut wie perfekt.
Die Belegschaft, Betriebsräten, Händler und Kleinaktionäre waren aber gegen die Übernahme und konnten diese mit Hilfe von außen abwehren, in dem sie die Bilanz anfechten ließen. Es stellte sich raus das die Bilanz fehlerhaft war und eine falsche Abschreoibung aufwies. Damit konnte die Übernahme abgewehrt werden.
Durch die Verluste der letzten Jahre hatte BMW kein Geld mehr für die Entwicklung neuer Modelle. Da meldete sich der Industrielle Herbert Quandt bereit nach einem Kapitalschnitt eine darauffolgende Kapital Erhöhung durchzuführen, er bietete an alle nicht gekauften Aktien selbst zu übernehmen, was auch dann geschah. Damit hatte Quandt einen Kapitalanteil von rund 60 % und die Banken hatten somit keinen direkten Einfluss mehr auf BMW. 1962 war es dann soweit und das neue Modell BMW 1500 kam auf dem Markt. Mit den darauf folgenden Modellen BMW 1800 und BMW 2000 kam auch der Erfolg zu BMW zurück.
1968 wurde in Dingolfing die Hans Glas GmbH übernommen und zum eigenen Produktionsstandort umgebaut. Danach lief es führ BMW viele Jahre eigentlich ganz gut im Geschäft. Dennoch war man Anfang der 1990er Jahre der Meinung am Konzept was ändern zu müssen. Man wollte jetzt ein Volumenhersteller (Produktion in großer Stückzahl) werden
um am Weltmarkt bestehen zu können. Dazu übernahm BMW die britische Rover Group. Was sich später als ein Fehler herausstellte. Die Fahrzeuge von der Rover Group ließen sich nur schlecht absetzen und waren Fehleranfällig. Der Versuch kostete BMW rund 9 Mrd. DM.
Im Jahr 2000 beendete BMW den Versuch ein Volumenhersteller zu werden und besinnte sich an die alten Tugenden, ein Sport und Luxus Automobil Hersteller zu sein, dem Image was man sich Jahrelang zum Teil durch Erfolge im Motorsport erarbeitet hatte.
BMW verkaufte die Rover Group in Einzelteilen. MG-Rover ging an eine Investorengemeinschaft für nur Symbolische 5 britische Pfund und Range Rover verkaufte man an Ford. Das einzigste was BMW behalten hatte war die Marke Mini.
BMW Modelle
Isetta - 1955-1962
BMW 600 - 1957-1959
BMW 700 - 1959-1965
BMW 1er - seit 2004
BMW 3er - seit 1966
BMW 1500,1800,2000 - 1966-1977
BMW 5er - seit 1972
BMW 501,502,2600,3200 - 1952-1964
BMW 2500,2800,E3 - 1968-1977
BMW 7er - seit 1976
BMW 6er - seit 1955 (mit Aussetzern in 60er, 90er und 2000er Jahren)
BMW 8er - 1989-1999
BMW Z1 - 1989-1991
BMW Z3 - 1996-2002
BMW Z4 - seit 2002 (Z5 ist bereits in Planung)
BMW 507 - 1956-1959
BMW Z8 - 2000-2003
BMW M1 - 1978-1980
BMW X3 - seit 2004
BMW X5 - seit 1999
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